PRAXIS JENNIFER HASELBACH · KELKHEIM

Über mich

Menschen kommen mit sehr unterschiedlichen Anliegen in meine Praxis. Was sie verbindet, ist oft weniger ein konkretes Symptom als das Gefühl, innerlich festzustecken, überfordert zu sein oder sich selbst nicht mehr richtig zu spüren.

In meiner Arbeit geht es mir nicht um schnelle Lösungen oder oberflächliche Erklärungen. Mir ist wichtig, einen Raum zu schaffen, in dem Zusammenhänge verstanden, Erfahrungen eingeordnet und innere Prozesse in einem eigenen Tempo bearbeitet werden können.

Haltung vor Methode

Menschen kommen mit sehr unterschiedlichen Anliegen in meine Praxis. Was sie verbindet, ist oft weniger ein konkretes Symptom als das Gefühl, innerlich festzustecken, überfordert zu sein oder sich selbst nicht mehr richtig zu spüren.

In meiner Arbeit geht es mir nicht um schnelle Lösungen oder oberflächliche Erklärungen. Mir ist wichtig, einen Raum zu schaffen, in dem Zusammenhänge verstanden, Erfahrungen eingeordnet und innere Prozesse in einem eigenen Tempo bearbeitet werden können.

Mein beruflicher Hintergrund

Ich bin Heilpraktikerin für Psychotherapie und habe den Masterkurs in Positiver Psychotherapie nach Nossrat Peseschkian absolviert. Darüber hinaus habe ich mich in verschiedenen traumatherapeutischen und körperorientierten Verfahren weitergebildet, unter anderem im Brainspotting.

Ein besonderer Schwerpunkt meiner Arbeit liegt in der Begleitung von Menschen mit traumatischen Erfahrungen sowie mit Belastungen, die sich auch körperlich zeigen.

Neben meiner Praxistätigkeit bin ich als Notfallseelsorgerin ausgebildet und begleite Menschen in akuten Krisen- und Ausnahmesituationen.

Wie ich arbeite

Therapie ist für mich kein standardisiertes Verfahren, sondern ein individueller Prozess. Menschen unterscheiden sich in ihrer Persönlichkeit, ihren Erfahrungen und darin, was sie in einem bestimmten Moment brauchen.

Manche benötigen eine offene, klare und auch konfrontierende Ansprache. Andere brauchen einen behutsamen, strukturierenden oder stabilisierenden Rahmen.

Ich passe meine Arbeitsweise an den Menschen an, der mir gegenübersitzt – nicht umgekehrt.

Zentral ist für mich:

  • ein Raum ohne Bewertung
  • eine klare, verlässliche therapeutische Haltung
  • das gemeinsame Hinschauen, auch auf schwierige oder widersprüchliche Themen

Tiefe statt schneller Reparatur

Viele meiner Patientinnen und Patienten haben bereits viel reflektiert, verstanden und ausprobiert. Und trotzdem bleiben bestimmte Themen, Reaktionen oder Symptome bestehen.

In meiner Arbeit geht es nicht darum, Probleme nur anzukratzen oder „wegzumachen“. Ich arbeite in der Regel in der Tiefe – dort, wo innere Muster spürbar und greifbar werden.

Das bedeutet nicht, dass Therapie schwer oder überfordernd sein muss. Aber sie darf ehrlich sein.

Trauma, Familie und innere Prägungen

Ein besonderer Schwerpunkt meiner Arbeit liegt in der Begleitung von Menschen mit traumatischen Erfahrungen, insbesondere im Zusammenhang mit familiären Dynamiken.

Familiäre Prägungen wirken oft lange nach – auch dann, wenn sie nicht bewusst erinnert werden. Sie zeigen sich in Beziehungen, im Körper, im Selbstbild oder im Umgang mit Nähe, Grenzen und Verantwortung.

Diese Zusammenhänge behutsam sichtbar zu machen und einzuordnen, ist ein wichtiger Teil meiner therapeutischen Arbeit.

Ganzheitliche Perspektive

In Zusammenarbeit mit meiner osteopathischen Kollegin habe ich eine ganzheitliche Traumamethode entwickelt, in der psychotherapeutische Begleitung und osteopathische Behandlung zeitgleich stattfinden.

Diese Form der Arbeit richtet sich insbesondere an Menschen mit langjährigen körperlichen Beschwerden oder Symptomen ohne klare medizinische Ursache und hat sich in der Praxis vielfach bewährt.

Zusammenarbeit, Engagement & fachliche Einbindung

Therapeutische Arbeit entsteht nicht isoliert. Der fachliche Austausch, interdisziplinäre Zusammenarbeit und gesellschaftliches Engagement sind mir wichtig.

Ich arbeite in Kooperation mit ausgewählten Kolleginnen und Kollegen aus angrenzenden Fachbereichen. Dazu gehört unter anderem die Zusammenarbeit mit Sabine Schmidt, Führungskräfte-Coach und Wirtschaftsmentorin, mit der ich in gemeinsamen Projekten und konzeptioneller Arbeit tätig bin (www.resilientdurchsleben.de).

Darüber hinaus habe ich gemeinsam mit meiner osteopathischen Kollegin Anke Corinna Merkle eine ganzheitliche Traumamethode entwickelt, in der psychotherapeutische Begleitung und osteopathische Behandlung zeitgleich stattfinden (www.refit-physio.de).

Neben meiner Praxistätigkeit engagiere ich mich ehrenamtlich im katholischen Familienzentrum und bin Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Positive Psychotherapie.

Diese Tätigkeiten fließen nicht als Methoden, sondern als Haltung, Erfahrung und fachliche Perspektive in meine therapeutische Arbeit ein.

Einladung

Therapie ist kein Zeichen von Schwäche.
Oft ist sie ein Zeichen dafür, dass jemand bereit ist, genauer hinzuschauen.

Wenn Sie das Gefühl haben, dass eine Begleitung für Sie hilfreich sein könnte, können Sie im Erstgespräch in Ruhe prüfen, ob meine Arbeitsweise für Sie passt.

Diese Seite ersetzt keine medizinische oder psychiatrische Abklärung. Bei akuten Krisen oder Gefährdung wenden Sie sich bitte an entsprechende Stellen.

FAQ – Über mich

Was unterscheidet Ihre Arbeitsweise von anderen Angeboten?
Ich arbeite individuell und orientiere mich an der Persönlichkeit und den Bedürfnissen der Menschen, die zu mir kommen. Manche brauchen Klarheit und Konfrontation, andere Struktur oder behutsame Begleitung. Therapie ist für mich kein Standardverfahren, sondern ein gemeinsamer Prozess.
Arbeiten Sie eher konfrontierend oder behutsam?
Beides – abhängig von der Situation. Entscheidend ist, was für den jeweiligen Menschen in diesem Moment hilfreich und tragfähig ist. Tempo, Sicherheit und Beziehung stehen im Vordergrund.
Gehen Sie eher in die Tiefe oder arbeiten Sie lösungsorientiert?
In meiner Arbeit geht es nicht um schnelle Reparaturen. Ich arbeite in der Regel in der Tiefe, dort, wo Muster spürbar werden und nachhaltige Veränderung möglich ist.
Brauche ich Vorerfahrung mit Therapie?
Nein. Viele Menschen kommen zum ersten Mal. Entscheidend ist nicht, wie viel Sie bereits wissen, sondern ob Sie das Gefühl haben, dass Begleitung hilfreich sein könnte.