PRAXIS JENNIFER HASELBACH · KELKHEIM
Ganzheitliche Traumatherapie (Körper & Psyche)
Traumafolgen zeigen sich oft nicht nur in Gedanken und Gefühlen, sondern auch im Körper: als Spannung, Schmerz, Erschöpfung, innere Unruhe oder das Gefühl, „nicht richtig da“ zu sein.
Die ganzheitliche Traumatherapie verbindet psychotherapeutische Begleitung mit einer körperorientierten Behandlung (osteopathisch) – in einem gemeinsamen Rahmen, der Sicherheit und Stabilisierung in den Vordergrund stellt.
Dabei geht es nicht um „schnell weg“ – sondern um ein behutsames Vorgehen, das Körperreaktionen ernst nimmt und innere Prozesse verständlich macht.
Was bedeutet „ganzheitliche Traumatherapie“?
„Ganzheitlich“ heißt hier: Körper und Psyche werden gemeinsam betrachtet. Denn das Nervensystem reagiert oft körperlich – auch dann, wenn der Kopf längst „verstanden“ hat, was los ist.
In der Behandlung können sich Gespräch, Wahrnehmung und Körperarbeit sinnvoll ergänzen: Stabilisierung und Orientierung stehen im Vordergrund – nicht Konfrontation um jeden Preis.
Ziel ist, dass Sie sich wieder mehr regulieren können: im Körper ankommen, innerlich klarer werden, Grenzen spüren, Stressreaktionen besser verstehen.
Für wen kann dieser Ansatz sinnvoll sein?
Besonders dann, wenn traumatische Belastungen spürbar über den Körper mitlaufen – oder wenn Sie sich trotz vieler Gespräche „nicht erreicht“ fühlen.
- anhaltende innere Unruhe, Übererregung oder Schlafprobleme
- Spannungen, Schmerzen, Erschöpfung ohne klare medizinische Ursache
- Gefühl von „Abschalten“, Leere, Dissoziation oder innerer Distanz
- wiederkehrende Stress- oder Angstmuster trotz „Verstehen“
- Bindungs- oder Entwicklungstrauma (Folgen zeigen sich oft subtil)
- Überforderung in Nähe/Distanz, Grenzen, Beziehungsthemen
- Wunsch nach einem stabilisierenden, körperorientierten Zugang
- Wichtig: Neue oder akute körperliche Beschwerden sollten medizinisch abgeklärt werden. Körperarbeit ersetzt keine ärztliche Diagnostik.
So läuft es ab
Der Einstieg erfolgt über ein Erstgespräch. Danach klären wir gemeinsam, wie häufig und in welchem Rahmen die Begleitung sinnvoll ist.
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1) Erstgespräch
Anliegen, Symptome und Ziele sortieren. Wir prüfen gemeinsam, ob die Kombination Körper & Psyche zu Ihrer Situation passt.
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2) Stabilisierung
Ressourcen aufbauen, Selbstregulation stärken, Überforderung vermeiden. Sicherheit steht im Vordergrund.
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3) Integration
Schrittweise Zusammenhänge verstehen, Körperreaktionen einordnen und neue Handlungsspielräume entwickeln.
FAQ – Ganzheitliche Traumatherapie
Häufige Fragen – kurz beantwortet.